Heilpflanzen Artikel

Heilpflanze des Monats Juli

Heilpflanzen-Tipp im Monat Juli von Ihrem Apotheker Erich Dorfner Birke = betula Volkstümlicher Name: Maibaum, Frühlingsbaum

Hellgrün leuchten ihre Blätter! Vielleicht gilt die Birke auch deshalb als ein Sinnbild des Frühlings. Die Kelten verehrten die Birke als Lebensbaum und hielten sie für ein Fruchtbarkeitssymbol. Hing ein Birkenzweig am Fenster eines jungen Mädchens, stellte dies einen Heiratsantrag dar. Auch heute noch hat die Birke Symbolcharakter. Junge Birkenzweige zieren zu Prozessionen und festlichen Umzügen die Straßen.

Die medizinischen Wirkstoffe der Birke befinden sich in den getrockneten Laubblättern. Sie wirken durchspülend auf die Harnwege und leicht entwässernd. Birkenblätter sind daher zur Durchspülungstherapie bei bakteriellen und entzündlichen Krankheiten der ableitenden Harnwege sowie bei Nierengries offiziell anerkannt. Ein Birkenblättertee ist ein gutes Hausmittel bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten, bei Reizblase und zum Vorbeugen von Harnsteinen. Z. B. Blasen.- und Nieren Durchspülungstee von Sidroga®, Heumann Blasen- und Nierentee®.

Sie können auch einen Tee aus getrockneten Birkenblättern zubereiten: Überbrühen Sie 2 Teelöffel Birkenblätter mit einer Tasse heißem Wasser und lassen Sie den Tee zugedeckt ziehen (wird sonst bitter). Danach werden die Blätter abgesiebt. Trinken Sie täglich 3 -4 Tassen kurmäßig über ein bis zwei Wochen. Birkenpollenallergiker sollten keinen Birkenblättertee trinken. Hier ist besser Goldrutenkraut geeignet.

zur Übersicht